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16. 02. 2021

Bilanz des Helfens 2021

Im Pandemiejahr 2020 steigen die Spendeneinnahmen stark

Die Deutschen haben Im Kalenderjahr rund 5,4 Milliarden Euro gespendet. Das ist das zweitbeste Ergebnis seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Spendenniveau um deutliche 5,1%. Damit wurde selbst die optimistische Prognose für das Gesamtjahr 2020 (plus 1,6%) erheblich übertroffen. Das sind Ergebnisse der GfK-Studie „Bilanz des Helfens“, die jährlich im Auftrag des Deutschen Spendenrats durchgeführt wird.

Spendenvolumen steigt deutlich

Im Monatsverlauf zeigt sich ein fast durchgängiges Wachstum der Spendenbereitschaft gegenüber den entsprechenden Vorjahresmonaten. Dabei ist auffällig, dass sich die Spendenbereitschaft parallel zu den Infektionszahlen/Lockdownmaßnahmen entwickelt. So sind die stärkste Steigerungsraten, teilweise im deutlich zweistelligen Bereich, mit dem ersten harten Lockdown im Frühling (März +13%) und im zweiten harten Lockdown im Spätherbst/Winter (November +7%) zu verzeichnen.

Auch der traditionell spendenreichste Monat Dezember ist im Jahr 2020 von dieser Entwicklung nicht ausgenommen und maßgeblich für den Anstieg des Gesamtspendenvolumens mitverantwortlich. Gegenüber dem Vorjahr wuchsen die Spendeneinnahmen im Dezember 2020 um ganze 18%. Damit entfallen auf den Monat Dezember wieder 20% des Gesamtspendenvolumens, nachdem dieser Wert im Jahr 2019 auf 18% gesunken war.

Der Betrag der durchschnittlichen Spende pro Spendenakt liegt 2020 gegenüber dem Vorjahr drei Euro höher und ist damit auf dem Rekordniveau von 40 Euro. Die durchschnittliche Spendenhäufigkeit pro Spender verharrt auf dem 2019 erreichten Rekordwert von sieben. Vor dem Hintergrund auch im Jahr 2020 weiter sinkender Spenderzahlen sind diese beide Faktoren zusammen maßgebliche Garanten für das deutlich steigende Gesamtspendenvolumen.

Rund 19 Millionen Menschen haben im Kalenderjahr 2020 Geld an gemeinnützige Organisationen oder Kirchen gespendet, was nur noch 28,5% der Bevölkerung entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr waren das etwa eine halbe Million Menschen weniger. Der Rückzug der Spender verteilt sich dabei über alle Altersgruppen mit Ausnahme der 30 bis 39 jährigen Spender, welche stabil bleiben.

Spenden nach Hilfefeldern

Hauptanteil der Spenden stellt mit 75,6% weiterhin die humanitäre Hilfe dar, welche gegenüber dem Vorjahr (75,3%) leicht zulegt. Stärkster Gewinner ist dabei die Not- und Katastrophenhilfe, welche prozentual ihren Anteil am Gesamtspendenvolumen von knapp 15% auf knapp 18% steigert, was in absoluten Zahlen einer Steigerung um 149 Mio. Euro entspricht. Aber auch für andere humanitäre Zwecke wurde mehr als im Vorjahreszeitraum gespendet. Mehr gespendet wurde (absolut gesehen) für die Themen Kinder- und Jugendhilfe, Bildung, langfristige Entwicklungshilfen.
Außerhalb der humanitären Hilfe verbuchten die Bereiche Tierschutz (plus 88 Mio. Euro) und Kultur- und Denkmalpflege (plus 22 Mio. Euro) einen deutlichen Zuwachs in absoluten Zahlen. Auf den Bereich Sport entfielen hingegen minus 76 Mio. Euro Spenden, was einer Halbierung des prozentualen Anteils am Gesamtspendenvolumen (3,0% in 2019 auf 1,4% in 2020) entspricht.
Im Bereich der konfessionellen Organisationen, welche sich in einem insgesamt leicht zunehmenden Spendenmarkt befinden, zeigt sich ein geteiltes Bild. Während evangelische Organisationen einen leicht sinkenden Anteil am Gesamtmarkt verbuchen müssen (minus 0,5 Prozentpunkte), steigt der Anteil der Einnahmen katholischer Organisationen (plus 1 Prozentpunkt). Die Top 25 nicht konfessionellen Organisationen können ihre in den letzten Jahren erkennbare Steigerung am Anteil der Gesamtspendeneinnahmen nicht fortsetzen (30,1% auf 27,5%).

Spenden nach Altersgruppen

Nach wie vor spendet die Generation 70plus am meisten. Ihr Anteil am Gesamtspendenvolumen stieg sogar von 40,8% auf 43,8%. Zulegen konnte auch das durchschnittliche Spendenvolumen pro Spender (402 Euro pro Spender gegenüber 344 Euro in 2019), ebenso wie die Anzahl der Spender in der Altersgruppe. Diese liegt mit 5,9 Mio immer noch weit über den anderen Altersgruppen, obwohl in der Generartion 70plus die Anzahl der Spender im Jahr 2020 den deutlichsten Rückgang zu verzeichnen hat (minus 209.000 Spender).

Dr. Max Mälzer, Geschäftsführer des Deutschen Spendenrates e.V. warnt: „Die Altersgruppe 70+ setzt sich damit erneut und immer weiter von den anderen ab. Im Anbetracht des Rückgangs der Spender in dieser Altersgruppe scheint sich die offensichtliche demografische Entwicklung langsam zu realisieren. Hier liegt eine massive Gefahr für den Gesamtspendenmarkt.“


02. 02. 2021

Stiftungen unterstützen Dritte in der Corona-Pandemie

Ein Blick zurück: Als es coronabedingt im Frühjahr 2020 zum bundesweiten Lockdown kommt, sind auch viele gemeinnützige Organisationen von der Krise betroffen. In dieser Situation krempeln Stiftungen die Ärmel hoch und helfen. 

Stiftungen als schnelle Helferinnen in der Not
Eine Panelbefragung des Bundesverbandes beziffert jetzt dieses Engagement: Seit Beginn der ersten Pandemiewelle haben 42 Prozent der befragten Stiftungen andere explizit wegen der Corona-Krise unterstützt (n= 277). Fast ein Drittel hat anderen gemeinnützigen Organisationen geholfen, 18 Prozent haben in der Krisensituation einzelnen Personen unter die Arme gegriffen, so auch die Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel.

Stiftungen - nach landläufigen Vorurteilen zuweilen als konservativ und unbeweglich wahrgenommen - haben sich bisher in der Corona-Krise als schnelle Helferinnen in der Not erwiesen. Auch die Internet-seiten des Bundesverbandes oder der Bürgerstiftungen Deutschlands sind voller kreativer Beispiele, wie und wo Stiftungen sich in der Pandemie etwa für Kinder, Kulturschaffende oder Sport engagieren.

Im März publiziert der Bundesverband alle Befragungsergebnisse zu den Auswirkungen der ersten Pandemiewelle auf den Stiftungssektor als Stiftungsinfo, der Beilage zum Mitgliedermagazin Stiftungswelt.

Über das Stiftungspanel 
Die Online-Umfrage fand im Oktober 2020 statt. Befragt wurden Stiftungen, die beim Stiftungspanel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen registriert sind. An der Befragung haben sich 45,6 Prozent der in diesem Zeitraum 607 registrierten Teilnehmenden des Stiftungspanels beteiligt. Das Stiftungspanel ist das Erhebungsinstrument zur Erforschung der Stiftungslandschaft. Hier können Stiftungen schnell und einfach ihre Meinung zu aktuellen Themen einbringen. Träger des Stiftungspanels ist der Bundesverband Deutscher Stiftungen. 

 


15. 12. 2020

Erneute Vergabe des Gütesiegels an die Bürgerstiftung Kassel

Mit Freude können wir Ihnen mitteilen, dass der Arbeitskreis Bürgerstiftungen beim Bundesverband Deutscher Stiftungen unserer Bürgerstiftung erneut - nunmehr zum fünften Mal - das Gütesiegel verliehen hat.
Dieses Gütesiegel haben bisher 275 der 415 Bürgerstiftungen in Deutschland erhalten. Es zeichnet ihr außerordentliches bürgerschaftliches Engagement für unsere Region aus.

"Es freut uns daher besonders, Ihnen mitteilen zu können, dass die unabhängige Jury entschieden hat, der Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel das Gütesiegel zu verleihen. Die Jury hat die von Ihnen eingereichten Unterlagen am 28. Oktober 2020 final geprüft und die Übereinstimmung im Sinne der Merkmale festgestellt. Dabei lobte die Gütesiegeljury die ausführlich und ordentlich aufgestellte Bilanz. 
Sie erhalten das Gütesiegel daher zum 1. Januar 2021 - für den Zeitraum von weiteren drei Jahren. Sie sind damit berechtigt, das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in Verbindung mit Veröffentlichungen und Druckerzeugnissen zu führen." 

... heißt es in der Mitteilung der Verantwortlichen der Gütesiegeljury, Dr. Marie-Luise Stoll-Steffan und Prof. Dr. Burkhard Küstermann. 


20. 11. 2020

Stellungnahme des Bundesverbands Deutscher Stiftungen zum Referentenentwurf für die Stiftungsrechtsreform

Der lang erwartete Referentenentwurf für eine Reform des Stiftungsrechts liegt vor. Grundsätzlich begrüsst der Bundesverband den Entwurf - doch es gibt Nachbesserungsbedarf.


02. 10. 2020

Referentenentwurf zur Stiftungsrechtsreform vorgelegt – ein wichtiger erster Schritt im Gesetzgebungsverfahren für ein zukunftsfähiges Stiftungsrecht.

"Das Engagement der Stiftungen hat sich jetzt ausgezahlt“, so Prof. Dr. Joachim Rogall, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen: „Dass der Entwurf nun vorliegt, ist ganz klar das Verdienst all jener Stiftungen, die sich im vergangenen Herbst durch ihre Schreiben an das Justizministerium und ihre Abgeordneten dafür eingesetzt und mit Nachdruck auf ihre aktuelle Situation aufmerksam gemacht haben.“ 

„Der nun vorliegende Referentenentwurf berücksichtigt zentrale Forderungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen“, so Kirsten Hommelhoff, Generalsekretärin des Bundesverbandes. „Unsere Stimme wurde an vielen Stellen gehört. Das Stiftungsrecht wird endlich bundeseinheitlich geregelt, ein Stiftungsregister und die Business Judgment Rules kommen.“ Auch die grundsätzliche Möglichkeit zur Umwandlung in Verbrauchsstiftungen sowie Erleichterungen bei Zu- und Zusammenlegungen von Stiftungen und bei Satzungsänderungen seien im Entwurf vorgesehen. „Die Politik bringt damit ihre Wertschätzung gegenüber Stiftungen und den dort beschäftigten Menschen zum Ausdruck. Gerade in Zeiten der Corona-Krise ist dies ein wichtiges Zeichen für den Sektor,“ so Hommelhoff weiter.

Der Bundesverband begrüßt besonders die Einführung eines Stiftungsregisters und wertet dieses als großen Vorteil für die Stiftungspraxis. Bereits im Sommer 2018 hatten sich 73 Prozent der Stiftungen in einer Umfrage des Bundesverbandes für die Schaffung eines Stiftungsregisters mit Publizitätswirkung ausgesprochen. Dieses ermöglicht es Stiftungen, im Rechtsverkehr schnell und flexibel - ohne umständliche Vertreterbescheinigung - zu agieren. Zeitgleich steigert es die Transparenz der Stiftungen. Zusätzlicher Verwaltungsaufwand entsteht nicht, da mit der Eintragung in das Stiftungsregister die Pflicht zur Mitteilung an das Transparenzregister entfällt.

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen wird nun den Entwurf im Detail prüfen und das weitere Gesetzgebungsverfahren konstruktiv mit seiner Expertise aus der Praxis begleiten. Nachbesserungsbedarf sieht der Bundesverband bereits jetzt. Das Gesetz sollte um eine Übergangs-regelung ergänzt werden, die die Möglichkeit bietet, die bestehenden Satzungen einmalig unter erleichterten Voraussetzungen an das neue Recht anzupassen. Zudem ist eine Verbesserung der Regelungen zum Stiftungsvermögen, zum Beispiel die Konkretisierung des Kapitalerhaltungs-grundsatzes, nötig.


06. 08. 2020

Selbstverpflichtung zum Thema "Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt"

Bürgerstiftungen machen sich stark für eine vielfältige, tolerante und demokratische Gesellschaft

Die Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel hat im Rahmen ihrer Vorstandssitzung die Selbstverpflichtung der Bürgerstiftungen „Für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt“ unterzeichnet. Sie bekennt sich zu Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt. Sie schließt sich der Selbstverpflichtung für Bürgerstiftungen an und spricht sich damit für ein freiheitlich demokratisches Miteinander aus. „Mit der Unterzeichnung der Selbstverpflichtung möchte die Bürgerstiftung Kassel ein Zeichen setzen für ein buntes und tolerantes Deutschland. Wir verstehen die Verpflichtung als Arbeitsauftrag an uns alle, jene Überzeugungen im Alltag umzusetzen und in die Bürgerstiftungsarbeit hineinzutragen“, so

Ingo Buchholz, Vorsitzender des Vorstands der Bürgerstiftung Kassel. 

Die Selbstverpflichtung wurde vom Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands, als Interessenvertretung der deutschen Bürgerstiftungen, gemeinsam mit dem Koordinierungskreis der Bürgerstiftungen sowie allen Bürgerstiftungen in Deutschland erarbeitet.


16. 06. 2020

Flexibilität bei Förderzusagen

Liebe Stifterinnen und Stifter, liebe Partnerinnen und Partner der Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel,

wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, die in dieser Form für alle neu ist. Das Corona-Virus bestimmt unseren Alltag. Nun heißt es, mit Augenmaß zu aggieren. Dazu tragen wir unseren Teil bei.

Für Förderzusagen, die Sie bereits erhalten haben, sichern wir Ihnen eine höchstmögliche Flexibilität zu. Wenn Sie möglicherweise Ihre geplanten Aktivitäten anpassen müssen, haben wir Verständnis dafür. Wenn Sie den Zeitplan für die von uns geförderten Aktivitäten verlängern müssen oder wenn Sie mehr Zeit benötigen, informieren Sie uns bitte. Darüber hinaus können Anträge auch weiterhin eingereicht werden.

Sie erreichen uns über Mail unter info@buergerstiftung-kassel.de oder per Telefon unter
0561. 7124 - 6606. Wir wünschen Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund!

Ihr Team der Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel
Nicola Mütterthies und Markus Geffers


04. 05. 2020

Kopf hoch, Kassel! Wiederankurbelungs-Programm der Stadt Kassel

Die Stadt Kassel stellt Unternehmen, Betrieben, Einrichtungen und Vereinen Soforthilfen zur Verfügung. "Mit, Kopf hoch, Kassel! wollen wir das gesellschaftliche Leben und die Wirtschaft nach der Corona-Pandemie wieder ankurbeln", sagt Oberbürgermeister Christian Geselle. Anträge können ab sofort gestellt werden.

Der Stadtverordnetenausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Grundsatzfragen hat das Programm zur Wiederankurbelung "Kopf hoch, Kassel!" am 29. April 2020 beschlossen. Über diese Seite können Unternehmen, Betriebe, Einrichtungen, gemeinnützige Einrichtungen und Vereine, die von wirtschaftlichen Auswirkungen in Folge der Corona-Pandemie betroffen sind, ab sofort Soforthilfen beantragen. Der Förderanteil des Programms hat ein Volumen von insgesamt 18 Millionen Euro.

Gefördert werden u.a. gemeinnützige Institutionen mit Sitz in Kassel, die sich Einnahmeverluste bedingt durch die Corona-Pandemie für insgesamt drei Monate bis zu einem Betrag von maximal 5.000 Euro erstatten lassen können. Dieser einmalige Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. Hierfür stehen im städtischen Haushalt insgesamt 3 Millionen Euro zur Verfügung.

Wer einen Antrag für Soforthilfe stellen möchte, kann dies über verschiedene Kommunikationskanäle vornehmen. Um eine zügige Bearbeitung zu gewährleisten, bittet die Stadt Kassel darum, nach Möglichkeit den Online-Antrag zu nutzen.

 

Weitere Kontaktmöglichkeiten:

per E-Mail an kopfhoch@kassel.de
telefonisch: 0561 787 2020

schriftlich:
Stadt Kassel
Programm „Kopf hoch, Kassel!“
Obere Königsstraße 8
34117 Kassel


21. 04. 2020

Soforthilfe für Vereine - Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“

Das Land Hessen startet ab 1. Mai mit einem neuen Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit", um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft abzufedern. Je nach Situation bis zu 10.000 € finanzielle Unterstützung. Laut der entsprechenden Richtlinie können Mittel beantragt werden, beispielsweise für: Nachwuchsarbeit, Mieten / Betriebskosten (Wasser, Strom, weitere Nebenkosten), Instandhaltungen, Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pan-demie abgesagte Projekte (Storno- und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung, Sachkosten o.ä.).

Alle 41.000 gemeinnützigen Vereine sind antragsberechtigt:

Gemeinnützige Sportvereine, die Mitglied im Landessportbund Hessen e.V. sind, richten ihre Anfragen an die E-Mail-Adresse corona-vereinshilfe@sport.hessen.de. Aus dem Bereich Kultur können Vereine ihre Anträge beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unter corona-vereinshilfe@hmwk.hessen.de stellen. 

Vereine im Bereich Naturschutz u.ä. stellen ihre Anträge beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz corona-vereinshilfe@umwelt.hessen.de. 

Zuständig für Anträge sozialer Vereine wie z.B. Opferhilfe, Hospizdienste und -initiativen, Flüchtlingshilfe, Nachbarschaftshilfe und Landfrauen sowie Dach- und Fachverbände der Kindertagesbetreuung ist das Hessische Ministerium für Soziales corona-vereinshilfe@hsm.hessen.de. 

Eine Information der LandesEhrenamtsagentur Hessen.


06. 01. 2020

Gemeinsam Zukunft stiften .... damit etwas bleibt!

Eigeninitiative ist der Schlüssel zu einem lebenswerteren Miteinander in Stadt und Landkreis Kassel. Dafür steht die Bürgerstiftung Kassel seit über 20 Jahren. Sie ist kontinuierlich gewachsen, so dass bisher gut 600 Projekte mit insgesamt mehr als 1,3 Millionen Euro gefördert werden konnten.

Quelle des Films: Bundesverband Deutscher Stiftungen, Berlin


29. 11. 2019

Bürgerstiftungen gewinnen weiter an Attraktivität

Die Mitmach-Angebote der 410 Bürgerstiftungen bundesweit werden für Geld-, Zeit- und Ideenstifter weiterhin attraktiver: Seit 2008 hat sich die Zahl der Bürgerstifterinnen und Bürgerstifter mehr als verdreifacht. Aktuell sind es 30.000. Weitere 27.000 Menschen sind ehrenamtlich in Bürgerstiftungen aktiv. Deren breiter Stiftungszweck ermöglicht den Menschen, sich für drängende Herausfoderungen oder andere Anliegen zu engagieren.

Auch das Stiftungskapital hat sich in diesem Zeitraum mehr als verdreifacht und ist auf 423 Mio. Euro gestiegen. Mit 14,5 Mio. Euro erreichten die Spenden 2018 einen neuen Höchstwert.

"Wir glauben, dass Bürgerstiftungen eine großartige und lebendige Form der zivilen Selbstorganisation sind. Von Bürgern für Bürger geschaffen sind Bürgerstiftungen ein Beweis für eine starke und engagierte Zivilgesellschaft, die zur lokalen Lösung wichtiger gesellschaftlicher Probleme beiträgt. Die steigende Zahl an Stiftenden ist ein positives Signal für die Zukunft", so Ulrike Reichart, Leiterin Bündnis der  Bürgerstiftungen Deutschlands.


31. 10. 2019

Stiftungsrechtsreform: Referentenentwurf ist im Frühjahr 2020 zu erwarten

Die Stiftungsrechtsreform hat es in die Halbzeitbilanz der Bundesregierung geschafft. Zu den Hintergründen und den nächsten Schritten können Sie ein Interview mit Marie-Alix Frfr. Ebner von Eschenbach, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin Recht und Politik des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, auf der Homepage des Bundesverbands Deutscher Stiftungen lesen.

Aus Sicht des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen ist eine Reform des deutschen Stiftungsrechts lange überfällig. Für eine nachhaltige Förderung des Stiftungswesens.

Eine Stiftungsrechtsreform, die

  • mehr Rechtssicherheit durch bundeseinheitliche Vorschriften
  • mehr Schutz für den Vorstand durch angemessene Haftungsregelungen
  • mehr Flexibilität für notleidende Stiftungen durch Umwandlung in Verbrauchsstiftungen
  • Erleichterungen bei der Zusammenlegung und Zulegung mit anderen Stiftungen
  • Erleichterungen bei Zweck- und Satzungsänderungen durch den Stifter

gewährleistet, schafft nachhaltig bessere Bedingungen für die Stiftungsarbeit.

Die Koalitionspartner bekräftigten im Koalitionsvertrag ihr Ziel, das Stiftungswesen zu fördern und betonten ihre Wertschätzung und Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements.


01. 08. 2019

Deutschland, ein Stiftungsland

Anzahl der Stiftungsneugründungen leicht gestiegen
Der Stiftungssektor wächst trotz der weiterhin schwierigen Lage an den Finanzmärkten kontinuierlich. Um 2,1 Prozent ist die Zahl der rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts im Jahr 2018 gestiegen. 554 Stiftungen erhielten die Anerkennungsurkunde. Zu den jetzt 22.743 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts kommen noch eine Vielzahl anderer Rechtsformen.

72 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts wurden 2018 in Hessen gegründet. Hessen zählt somit 2.080 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts. Mit Darmstadt und Frankfurt am Main befinden sich zwei hessische Städte unter den Top 4 der Liste der Großstädte mit der höchsten Stiftungsdichte.

Haben Sie Interesse an weiteren aktuellen Zahlen, Daten und Fakten zum Stiftungswesen in Deutschland oder in unserem Bundesland Hessen? Dann besuchen Sie die Website des Bundesverbands Deutscher Stiftungen.